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Abstract

<jats:p>llya Kabakov (1933–2023) war die prägende Figur der inoffiziellen Kunstszene Moskaus. Mit Installationen wie Der Mann, der in den Kosmos flog wurde er nach seiner Emigration in den Westen weltbekannt. In dieser Publikation, hervorgegangen aus einem Gespräch wenige Wochen vor seinem Tod, bietet er einen berührenden Einblick in sein Leben in der Sowjetunion und eine kritische Reflexion des zeitgenössischen Kunstbetriebs. Zugleich erläutert er, was ihn als Künstler antrieb und was er der Nachwelt hinterlassen möchte: »In meinem Studio entwarf ich viele Pläne für Installationen. Diese waren sehr genau gezeichnet in der Hoffnung, dass Archäologen sie in einer unbestimmten Zukunft finden und rekonstruieren würden. Es war wie ein Brief, der in die Zukunft gesandt wird, wie wenn jemand eine Flasche in den Ozean wirft in der Hoffnung, dass diese einmal gefunden wird. Und für diesen Fall musste alles sehr präzise gemacht werden.« Im nun letzten Gespräch schwingt alles mit, was auch seine zutiefst menschliche Kunst prägt: Humor, eine scharfe Beobachtungsgabe und kreativer Eigensinn. Und er plädiert: »Gute Kunst ist Kunst für alle.«</jats:p>

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Keywords

eine für kunst installationen gespräch

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