Abstract
<jats:p>In seiner künstlerischen Praxis vereint Benedikt Hipp zahlreiche Medien, darunter Keramik, Malerei und Video. Aufgewachsen in einem traditionsreichen Handwerksbetrieb für Votivgaben aus Wachs, gehörten seriell gefertigte Darstellungen von Körperteilen zu Hipps familiärem Alltag. Schon früh setzte er sich auch selbst mit dem menschlichen Körper auseinander. Bis heute erforscht er den Körper als Fragment, hybrides Wesen, emergentes System und als Ort kultischen und gesellschaftlichen Handelns. Im Zentrum steht dabei die Frage nach der Wahrnehmung und Veränderung des menschlichen Körpers, seine Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Das Buch präsentiert Ausstellungen und Werke der letzten Jahre mit einem besonderen Fokus auf die Keramik, die Hipp in seinen beiden selbstgebauten Hochtemperatur-Holzbrandöfen herstellt. Der Buchtitel ist der multimedialen keramischen Installation (2021-2025) entliehen, die 2025 auf der Triennale Kleinplastik Fellbach zu sehen war.</jats:p>