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Abstract

<p>Mit dem Nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetz (NEHG) hat Österreich 2022 ein neues Instrument zur CO2-Bepreisung eingeführt. In Ergänzung zu den bestehenden Energiesteuern verpflichtet es die Inverkehrbringer fossiler Energieträger zur Abgabe von Emissionszertifikaten, deren Kosten auf die Endverbraucher überwälzt werden sollen. Durch die Verteuerung von Benzin, Diesel, Heizöl, Erdgas und Kohle sollen Haushalte und Unternehmen zu klimafreundlicherem Verhalten angeregt werden. Das Werk untersucht das NEHG umfassend aus rechtlicher und ökonomischer Perspektive. Im Mittelpunkt steht eine für Österreich neuartige multivariate Regressionsanalyse zur Überwälzungsrate des CO2-Preises, die belastbare empirische Evidenz zur tatsächlichen Wirkungsweise des Instruments liefert. Neben der Darstellung der rechtlichen Grundlagen werden auch ökonomische Wirkungsmechanismen, politische Zielkonflikte und praktische Vollzugsfragen systematisch beleuchtet. Ein Ausblick widmet sich der geplanten Überführung des NEHG in das EU-ETS II ab 2028.</p>

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Keywords

nehg werden Österreich sollen nationalen

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