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Abstract

<jats:p>Der Wortschatzerwerb auf den Niveaus C1 und C2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens stellt Lernende und Lehrende vor zahlreiche Probleme. Das grösste ist zweifellos die Schwierigkeit der Eingrenzung des Wortschatzes: Welcher Umgang empfiehlt sich mit einem Objekt, dessen Grenzen sich mit wachsender Kompetenz immer mehr verwischen, so dass die meisten Referenzwerke diese Frage lieber überhaupt nicht angehen mögen? Die Lehrpersonen können sich auf die vermutete Selbstständigkeit „erfahrener“ Lernender berufen, um dieses Manko zu kompensieren. Doch welche Form soll die Begleitung des autonomen Lernprozesses in diesem Kontext annehmen? Soll man sich zum Ziel setzen, gegen alte Praktiken wie jene des Auswendig Lernens von Listen anzukämpfen? Kann man auf die Hilfe von Lehrwerken für die L1 zählen? Erlaubt es die gezielte Bewusstmachung mehrsprachiger und interkultureller Ressourcen, diesen Lernprozess zu systematisieren? Der vorliegende Beitrag gibt natürlich keine abschliessenden Antworten auf diese Fragen, steuert aber einige konkrete Vorschläge bei. Er ruft in Erinnerung, dass an der Realität gründlich vorbeizielt, wer, einer reinen Logik steigender Anforderungen folgend, die Grenzen des Lernens – auch auf den C1/ C2-Niveaus – nicht aufzeigt.</jats:p>

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Keywords

sich grenzen dass diese nicht

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