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Abstract

<jats:p>Die moderne Arbeitswelt ist von der arbeitsteilig funktionierenden Wirtschaft geprägt, aus der komplexe Vertragsstrukturen hervorgehen. Mit diesen geht die Gefahr einher, dass die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Arbeitnehmenden unterlaufen werden. Eine solche komplexe Vertragsstruktur kann insbesondere durch ein Untervertragsverhältnis entstehen, in welchem die Untervertragsschuldnerin Arbeitnehmende beschäftigt.Diese Dissertation geht der Frage nach, wie Konstellationen rechtlich zu erfassen und zu bewerten sind, in denen die Untervertragsgläubigerin, die formell nicht Arbeitsvertragspartei ist, Einfluss auf Arbeitsverhältnisse nimmt. Dabei wird aufgezeigt, ob derartige Einflussnahmen geeignet sind, Ansprüche der Arbeitnehmenden gegenüber der Untervertragsgläubigerin zu begründen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur dogmatischen Einordnung solcher Einflussnahmen im Spannungsfeld zwischen der Vertragsfreiheit und dem Schutzbedürfnis der Arbeitnehmenden.</jats:p>

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Keywords

arbeitnehmenden komplexe geht sind untervertragsgläubigerin

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