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Abstract

<jats:p>An der Schnittstelle von Straf- und Gesellschaftsrecht stellt die Frage nach Voraussetzungen und Reichweite gesellschafterlicher Dispositionsbefugnisse über das Gesellschaftsvermögen als sog. Organuntreue ein kontrovers diskutiertes Themenfeld des Wirtschaftsstrafrechts dar. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der untreuespezifischen Einverständniskompetenzen in GmbH und AG. Rechtsformdifferenzierend werden die primär im Aktienstrafrecht bestehenden Unsicherheiten in Rechtswissenschaft und Rechtsprechung offengelegt und in einem nach Kapitalgruppen differenzierenden Ansatz aufgelöst. Entscheidender Argumentationstopos ist dabei die Kontroverse um ein gesellschaftsrechtliches bzw. aktienrechtliches Eigeninteresse. Auch behandelt die Arbeit die bisweilen nicht thematisierte Frage der Übertragbarkeit der im Untreuekontext gefundenen Ergebnisse auf eine kapitalgesellschafterliche Zustimmung im Rahmen des Geschäftsherrenmodells und generiert insoweit dogmatisch kohärente Ergebnisse.</jats:p>

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Keywords

frage nach ergebnisse schnittstelle straf

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