Abstract
<jats:p><p>Drei Sekunden Audiomaterial reichen heute, um eine Stimme zu klonen. Ein einziges Foto genügt für ein glaubhaftes Video. Und ein KI-System formuliert im Stil einer Führungskraft, bevor diese morgens den Laptop aufklappt. </p> <p>Oxana Zeitler untersucht, was das für Menschen bedeutet, die führen. Ihr Buch beginnt mit einem Widerspruch: Die Autorin – Sparringspartnerin für CEOs und Vorstände, Ghostwriterin für Top Executives – hat selbst einen KI-Avatar erschaffen. Keine Kopie. Ein eigener Character. Und genau diesen Widerspruch macht sie zum Ausgangspunkt einer Analyse, die weit über Technologie hinausgeht. Anhand realer Fälle – darunter eine geklonte CEO-Stimme bei Ferrari, Deepfake-Videokonferenzen mit Millionenschäden und KI-generierte Marktanalysen, die die Wall Street erschütterten – zeigt das Buch, wie dünn die Grenze zwischen Kommunikation und Manipulation geworden ist. Vier CEO-Porträts aus dem DACH-Raum und fünf Fragen, die Hannah Arendt heute an jede Vorstandssitzung stellen würde, machen das Buch zu mehr als einer Bestandsaufnahme. </p> <p>"Die gefährlichste Form von KI ist nicht die, die zu viel denkt – sondern die, bei der niemand mehr denkt." <em>Oxana Zeitler</em> </p> <p>Dieses Buch richtet sich an Führungspersönlichkeiten, die sichtbar sein wollen - ohne beliebig zu klingen.</p> <p> <b>Inhalte:</b> </p> <ul> <li>Die neue Realität</li> <li>Vier CEOs, vier Stile: Wie führt man, wenn alles gefälscht werden kann?</li> <li>Drei Ebenen der Zusammenarbeit von Mensch und KI</li> <li>Persönlicher Werkstattbericht</li> <li>Hannah Arendt auf KI übertragen</li> <li>Drei Szenarien 2030</li> <li>Der Authentizitäts-Kompass</li> <li>12-Fragen-Selbsttest, zwei Achsen, vier Profile</li> </ul></jats:p>