Abstract
<jats:p>Die Studie betrachtet das Asylverfahren an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung. Auf Basis einer Situationsanalyse und reflexiven Grounded Theory rekonstruiert Cornelius Lätzsch die Akteurskonstellationen, Aushandlungsarenen und Navigationspraktiken von geflüchteten Menschen mit Behinderung. Die Ergebnisse zeigen, wie das Konzept der besonderen Schutzbedürftigkeit einerseits Schutz verspricht und Verfahren strukturiert, andererseits jedoch auch neue Formen von Belastung, Ausschluss und Prekarisierung erzeugt. Damit leistet die Arbeit einen wichtigen Beitrag zur intersektionalen Fluchtforschung.</jats:p>
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Keywords
behinderung
studie
betrachtet
asylverfahren
schnittstelle