Abstract
<jats:p>Der Untergang der Credit Suisse-Gruppe entzündete die Debatte um die «richtige» Finanzmarktregulierung. Am Ursprung vieler Krisen der letzten Dekaden im Finanzbereich stehen Interessenkonflikte von Top-Managern der Finanzmarktunternehmen. Weil es sich dabei um innere Vorgänge handelt, birgt ihre rechtliche Erfassung Herausforderungen. Dieses Werk untersucht das Phänomen der Interessenkonflikte bei Top-Managern von Finanzmarktunternehmen, ordnet diese sowohl in die Corporate Governance-Diskussion, als auch ins Privat- und im Finanzmarktaufsichtsrecht ein. Abschliessend würdigt das Werk den bestehenden Rechtsrahmen sowie dessen Umsetzung und bietet konkrete Verbesserungsvorschläge. Das Werk richtet sich nicht nur an Finanzmarktunternehmen, ihre Top-Manager, Rechtsabteilungen und Berater, sondern auch an die FINMA und andere Behörden, Gerichte sowie die Entscheidungsträger in der Politik.</jats:p>