Abstract
<jats:p>Angesichts steigender CO2-Emissionen und des Anteils des Bausektors wurde das Potenzial der beschleunigten Karbonatisierung in Baustoffen untersucht. Dabei kamen sowohl Kalkhydrat als auch Betonproben in einem CO2-Reaktor unter kontrollierten Bedingungen zum Einsatz. Im Fokus standen CO2-Aufnahme und Karbonatisierungsverläufe beider Materialien. Die Ergebnisse zeigen, dass Kalkhydrat aufgrund seines hohen Hydroxidanteils eine deutlich höhere CO2-Bindung erzielt als Beton. Pro Kilogramm Bindemittel wurden beim Kalkhydrat rund 220 g CO2 gebunden, während Beton im Vergleich geringere Werte von etwa 55 g CO2 pro kg Zement und 92 g CO2 pro kg Klinker erreichte.</jats:p>
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Keywords
kalkhydrat
beton
angesichts
steigender
co2emissionen