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Abstract

<jats:p>Frauen ohne Mann und Kind schienen im 19. und bis Mitte des 20. Jahrhunderts das Ziel weiblichen Daseins verfehlt zu haben und hatten mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Im öffentlichen Diskurs standen sie für in Unordnung geratene gesellschaftliche Verhältnisse. Dabei waren ledige Frauen auch Heldinnen in Romanen, die die Vor- und Nachteile dieser Lebensform thematisierten, und nahmen an wissenschaftlichen Studien teil, in denen sie von Freud und Leid ihres meist nicht selbst gewählten Schicksals berichteten. Gerlinde Irmscher widmet sich Diskursen, Lebensrealitäten und literarischen Entwürfen lediger Frauen im 19. und 20. Jahrhundert und zeigt, warum sie meist als »unfreiwillige Pionierinnen« gelten können. </jats:p>

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Keywords

frauen meist ohne mann kind

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