Abstract
<jats:p>Frühneuzeitliche Höfe waren nicht nur fürstliche Wohnsitze und Zentren von Regierung, Verwaltung sowie Herrschaftsrepräsentation, sondern auch Knotenpunkte ökonomischen Handelns. Hier wurden Vorstellungen von »gutem Wirtschaften« entwickelt, wirtschaftliche Rahmenbedingungen festgelegt, Ressourcen gebündelt und verausgabt. Die Beiträge verbinden Hofgeschichte mit einer Kulturgeschichte der Ökonomie und fragen nach Akteuren, Semantiken und Praktiken. Sie beleuchten Versorgungs- und Handelsbeziehungen, Manufaktur- und Finanzpolitik sowie materielle Kulturen des Ausgebens und Sparens. Auf diese Weise wird der frühneuzeitliche Hof in einer ungewohnten Rolle fassbar: als Labor der Ökonomie.</jats:p>
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Keywords
frühneuzeitliche
sowie
einer
Ökonomie
höfe